Tugässer

Datenschutz

Stand: 13. September 2026

Kurz vorweg: Wir sammeln Adressen, um uns melden zu können, wenn es weitergeht. Sonst nichts. Keine Werbung, keine Weitergabe, keine Zählpixel. Cookies gibt es genau eines — und nur, wenn du dich selbst anmeldest. Wer sich eingetragen hat, kann außerdem mitreden, Geräte anbieten und sagen, was er gut findet, und bekommt darüber eine Mail am Tag, wenn er will. Was dabei gespeichert wird, steht weiter unten.

Wer verantwortlich ist

Frank Beck
c/o Craftelicious
Fischergasse 1
74072 Heilbronn
kontakt@tugaesser.de

Was wir speichern — und warum

Wenn du dich einträgst

Gespeichert werden der Name, den du selbst wählst, deine E-Mail-Adresse, die Angabe, ob hinter dem Eintrag ein Verein oder Betrieb steht, deine Auswahl der Mitmach-Arten und dein Text im Feld „Was bringst du mit?". Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit dem Absenden erteilst. Zweck ist ausschließlich, dich zu erreichen, wenn es konkret weitergeht.

E-Mail-Adresse und Beitragstext erscheinen niemals öffentlich. Sie sind nur im geschützten internen Bereich sichtbar.

Wenn du der Namensnennung zustimmst

Nur dann erscheint der Name in der öffentlichen Liste — bei Vereinen und Betrieben in der eigenen Liste darunter — und auch erst, nachdem wir ihn freigegeben haben. Das ist eine eigene, freiwillige Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ohne sie zählt dein Eintrag nur in der Gesamtzahl mit; der Name taucht nirgends auf. Die Teilnahme hängt nicht davon ab.

Wenn du eine Idee schreibst

Ideen werden ohne Namen und ohne Verbindung zu einem Eintrag gespeichert. Wir können nicht zuordnen, wer sie geschrieben hat. Schreib deshalb bitte keine persönlichen Daten hinein — weder deine noch die anderer Menschen.

Wenn du den Zugang nutzt

Forderst du einen Zugangslink an, legen wir zu deinem Eintrag einen Zugangstoken ab — und zwar ausschließlich als Prüfsumme (SHA-256), nie im Klartext. Er verfällt nach 30 Minuten und gilt genau einmal. Meldest du dich damit an, entsteht eine Sitzung, ebenfalls nur als Prüfsumme: 90 Tage gültig, bei jedem Besuch verlängert. Beim Abmelden ist sie sofort weg, Abgelaufenes räumen wir von selbst ab. Löschst du deinen Eintrag, verschwinden Zugangstoken und Sitzungen mit ihm.

Dazu kommt genau ein Cookie: tugaesser_sitzung. Es enthält keine Angaben über dich, nur eine zufällige Zeichenfolge, und es geht an niemanden sonst. Ohne das könnten wir dich auf der nächsten Seite nicht wiedererkennen — es ist damit technisch erforderlich (§ 25 Abs. 2 TDDDG) und braucht keine Einwilligung. Wer nicht angemeldet ist, bekommt von uns kein einziges Cookie — auch auf den öffentlichen Seiten nicht, und deshalb gibt es hier kein Einwilligungsfenster. Bist du angemeldet, wird dieses eine Cookie höchstens einmal am Tag erneuert, damit es nicht vor deiner Sitzung abläuft; das passiert auf jeder Seite, die du aufrufst.

Außerdem merkt sich die Anwendung eine Stunde lang im Arbeitsspeicher, wie viele Zugangslinks an eine Adresse gingen — höchstens drei je Stunde, damit niemand ein fremdes Postfach zumüllen kann. Rechtsgrundlage für den Zugang ist unser berechtigtes Interesse daran, dass jeder nur seinen eigenen Eintrag sieht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Wenn du im Mitmacherbereich mitredest

Unter einem Thema schreibst du eine Wortmeldung. Sie erscheint sofort und ohne Prüfung, mit dem Namen aus deinem Eintrag — ohne Namen entsteht kein Gespräch. Lesen kann sie jeder, der selbst angemeldet ist. Öffentlich steht sie nicht: In den Mitmacherbereich kommt nur, wen der Betreiber dazu zugelassen hat und wer seine Adresse über einen Zugangslink bewiesen hat, und Suchmaschinen halten wir zusätzlich draußen.

Gespeichert werden der Text, der Zeitpunkt und die Verbindung zu deinem Eintrag. Antwortest du auf eine andere Wortmeldung, wird zusätzlich gespeichert, auf welche — sonst wäre nicht zu erkennen, worauf sich dein Satz bezieht. Der Name liegt dabei nur an einer Stelle, nämlich am Eintrag selbst — benennst du dich um, heißt du auch unter deiner ältesten Wortmeldung neu.

Nimmst du eine Wortmeldung zurück, auf die andere geantwortet haben, gehen deren Antworten nicht mit: Sie gehören nicht dir. Sie verlieren nur den Bezug auf deinen gelöschten Text und stehen danach für sich.

Eine halbe Stunde lang kannst du nachbessern; eine geänderte ist als bearbeitet gekennzeichnet. Danach steht sie — löschen kannst du sie trotzdem weiter, jederzeit und ohne Rückstand. Ein Moderator kann eine Wortmeldung entfernen, aber niemals ändern: An ihrer Stelle steht dann „vom Moderator entfernt", und der Text ist aus der Datenbank weg. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer Diskussion unter den Mitmachern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Wenn du dich anderen zeigst

Im Mitmacherbereich gibt es den Bereich Wir sind dabei mit allen Einträgen. Was dort von dir steht, entscheidest du im Profil, und zwar für jedes Feld einzeln: Name, echter Name, wie du mitmachst, was du mitbringst, deine E-Mail-Adresse. Standardmäßig steht dort nur dein Name, und auch der nur, wenn du der öffentlichen Namensnennung zugestimmt hast: Wer dort für alle sichtbar ist, bleibt es nicht ausgerechnet vor den anderen Mitmachern. Bei allen übrigen Feldern haben wir beim Eintragen nach keiner Freigabe gefragt — also nehmen wir auch keine an.

Deinen echten Namen — Vor- und Nachname — trägst du freiwillig im Profil nach; beim Eintragen fragen wir nicht danach. Er steht neben dem Namen, den du dir selbst gegeben hast, und ersetzt ihn nicht. Öffentlich erscheint er nie, auch nicht in der Namensliste — die anderen Mitmacher sehen ihn nur, wenn du ihn eigens freigibst. Du löschst ihn, indem du die beiden Felder leerst und speicherst.

Ohne freigegebenen Namen erscheint keine Zeile von dir; dein Eintrag zählt dann nur in der Zahl am Ende der Liste mit. Das ist Absicht: Eine Zeile ohne Namen, aber mit deinem Text, wäre bei dieser Gruppengröße kein Schutz. Diese Freigaben sind etwas anderes als die Namensnennung auf der öffentlichen Seite — die eine gilt dort, die andere nur hier drin. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); du nimmst jedes Häkchen jederzeit im Profil wieder weg, und die Angabe verschwindet sofort aus der Liste.

Wenn du ein Gerät anbietest

Ein Angebot ist deine Zusage, dass du ein Gerät hast: die Art, die Anzahl, das Volumen in Litern, dazu freiwillig eine Bezeichnung und eine Anmerkung. Das Gerät gehört weiterhin dir und steht bei dir. Ob du es schenkst, verleihst oder nur mitbringst, fragen wir bewusst nicht — das klärt sich, wenn es soweit ist.

Andere angemeldete Mitmacher sehen die Summen daraus, deinen Namen aber nur, wenn du ihn ausdrücklich dazustellst. Ohne diesen Haken zählt dein Angebot in den Summen mit und bleibt namenlos. Der Betreiber sieht immer, von wem ein Angebot stammt: Wenn es losgeht, muss er anrufen können.

Wenn du abstimmst

Deine Antwort in einer Abstimmung wird mit dem Bezug zu deinem Eintrag gespeichert. Nicht, um auszuwerten, wer wie denkt, sondern weil es ohne diesen Bezug weder „höchstens eine je Abstimmung" noch „änderbar bis zur Frist" gäbe.

Angezeigt wird ausschließlich die Summe. Wer wie gestimmt hat, sieht niemand — auch der Betreiber nicht. Deine eigene Stimme siehst du selbst, damit du sie bis zur Frist ändern kannst. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran, Entscheidungen der Initiative gemeinsam und nachvollziehbar zu treffen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Benachrichtigungen aus dem Mitmacherbereich

Standardmäßig schicken wir gar nichts. Erst wenn du es im Profil einschaltest, kommt abends eine Mail, sofern im Mitmacherbereich etwas passiert ist — und nur dann. Ein neues Thema kommt sofort. Drin stehen Anzahl und Themen, nie der Text der Wortmeldungen. Wer sich nur eingetragen und nie angemeldet hat, bekommt davon ohnehin nichts: Wir schreiben ausschließlich an Adressen, die über einen Zugangslink bestätigt wurden.

Abstellen geht mit einem Klick, ohne Rückfrage und ohne Anmeldung: Der Link dafür steht in jeder dieser Mails, und derselbe Schalter liegt in deinem Profil. Gespeichert wird dazu am Eintrag nur, ob du sie willst, und ein eigener Schlüssel für den Link — mit ihm lässt sich weder etwas löschen noch eine Sitzung öffnen. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung, die du mit dem Einschalten erteilst (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und jederzeit widerrufen kannst.

Eine Mail geht nicht an dich, sondern über dich: Trägst du dich ein, erfährt der Betreiber es per Mail — mit Name, Adresse und dem, was du mitbringst. Das sind dieselben Angaben, die er ohnehin im Backoffice sieht; die Mail ist nur der Weg dorthin, damit du nicht tagelang auf deinen Zugang wartest. Sie geht ausschließlich an Betreiber und lässt sich nicht abbestellen — wer diese Rolle hat, muss davon erfahren. Rechtsgrundlage ist dieselbe wie oben.

Ist dein Eintrag dann freigeschaltet, bekommst du eine Mail darüber, mit der Anleitung, wie du hineinkommst. Sie kommt einmal und wiederholt sich nicht.

Wen du schon kennengelernt hast

Unter „Wir sind dabei" kannst du anhaken, wen du schon getroffen hast. Gespeichert wird dazu ein Paar aus deinem Eintrag und seinem, sonst nichts. Das Häkchen ist einseitig und privat: Wer angehakt wird, erfährt es nicht, und niemand außer dir sieht deine Häkchen. Du kannst jedes jederzeit wieder wegnehmen; mit deinem Eintrag verschwinden sie alle. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran, dass sich die Leute untereinander kennenlernen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Deine IP-Adresse

Beim Aufruf der Seite verarbeitet der Server deine IP-Adresse technisch, um die Antwort ausliefern zu können — ohne das funktioniert kein Internet. Zum Schutz vor massenhaften Einsendungen merkt sich die Anwendung außerdem für eine Stunde im Arbeitsspeicher, wie viele Einsendungen von einer Adresse kamen. In der Datenbank wird deine IP-Adresse nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionierenden, missbrauchsfreien Angebot (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Wo die Daten liegen

Auf einem Server der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Nürnberg, Deutschland. Hetzner arbeitet als Auftragsverarbeiter auf Grundlage eines Vertrags nach Art. 28 DSGVO. Die Daten verlassen Deutschland nicht.

E-Mails an kontakt@tugaesser.de werden über den Weiterleitungsdienst der Cloudflare, Inc. an ein privates Postfach zugestellt. Wenn du uns schreibst, läuft deine Nachricht also über diesen Dienst.

Mail, die von uns ausgeht — dein Zugangslink zum Beispiel —, verschicken wir über Resend (Plus Five Five, Inc., San Francisco, USA). Zugestellt wird sie aus Irland: Unsere Absenderdomain steht auf der europäischen Versandregion, deine Mail nimmt also den kurzen Weg. Übergeben wird sie allerdings über eine Schnittstelle in den USA, und dort speichert Resend auch die Protokolle dazu — Empfängeradresse, Betreff und Zustellstatus. Die Regionswahl betrifft ausdrücklich nur den Versandweg, nicht die Speicherung.

Für diese Übermittlung in die USA gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; daneben beruft sich Resend auf das EU-US Data Privacy Framework.

Wer was sehen darf

Drei Rollen, und sie hängen alle an einem Eintrag — es gibt kein zweites Passwort und keinen getrennten Verwaltungszugang. Auch der Betreiber kommt über denselben Zugangslink herein wie jeder andere.

  • Mitmacher — der Regelfall: der eigene Eintrag, die eigenen Angebote, die Diskussion und den Bereich „Wir sind dabei“ mit dem, was die anderen von sich freigegeben haben.
  • Moderator — stellt Themen und entfernt fremde Wortmeldungen. Er sieht keine E-Mail-Adressen und keine fremden Einträge; seine Rechte enden an der Diskussion. Das ist der Grund, warum es diese Rolle überhaupt gibt: Wer aufräumen soll, muss dafür nicht jede Adresse sehen.
  • Betreiber — verantwortet die Seite: gibt Namen und Ideen frei, stellt Themen und Abstimmungen, vergibt Rollen und sieht die Einträge samt Adressen. Die weiteste der drei Rollen.

Eine Rolle bekommt nur, wer seine Adresse über einen Zugangslink bestätigt hat, und vergeben kann sie ausschließlich ein Betreiber. Jede Änderung steht im Log des Servers, mit vorheriger und neuer Rolle.

Was wir nicht tun

  • Keine Cookies für Nichtangemeldete — deshalb gibt es auch kein Einwilligungsfenster. Erst wer sich über den Zugangslink anmeldet, bekommt eines: seine Sitzung, oben beschrieben.
  • Keine Reichweitenmessung, keine Zählpixel, kein Google Analytics.
  • Schriften liegen auf unserem eigenen Server. Beim Aufruf der Seite wird keine Verbindung zu Google Fonts oder einem anderen fremden Anbieter aufgebaut.
  • Keine Weitergabe oder Verkauf deiner Daten an Dritte, keine Werbung. Auch die Benachrichtigung ist kein Newsletter: Sie geht nur an bestätigte Adressen, berichtet nur aus dem Mitmacherbereich und ist mit einem Klick aus.
  • Keine automatisierte Entscheidungsfindung, kein Profiling.

Wie lange wir speichern

Solange die Initiative läuft und du deinen Eintrag nicht löschst. Wenn Tugässer eingestellt wird oder du deine Einwilligung widerrufst, werden die Daten gelöscht.

Wie du deinen Eintrag löschst

Nach dem Absenden zeigen wir dir einen persönlichen Link. Über ihn kommst du jederzeit an deinen Eintrag und löschst ihn mit einem Klick — ohne Rückfrage, ohne Begründung, endgültig. Bewahre ihn auf.

Gelöscht heißt gelöscht. Mit dem Eintrag verschwinden deine Wortmeldungen, deine Antworten auf Abstimmungen, deine Angebote sowie Zugangstoken und Sitzungen. Wir anonymisieren nicht und behalten keinen Rest „für die Statistik".

Eines bleibt stehen: das Fazit, das der Betreiber unter ein Thema schreibt. Das ist sein Text und nicht deiner — deshalb übersteht es jede Löschung. Deine Worte stehen nicht darin, es sei denn, er hätte sie zitiert; wenn dich das störte, schreib uns.

Link verloren? Fordere unter Zugang einen Zugangslink an — er geht an deine eingetragene Adresse, und dahinter steht dein Löschlink wieder. Oder schreib an kontakt@tugaesser.de, dann löschen wir den Eintrag für dich.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen. Eine formlose Mail genügt.

Außerdem kannst du dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.